Pressemitteilung

Waren (Müritz). Angesichts der anhaltenden Ausbreitung des Waldbrandes im Müritz-Nationalpark fordert die AfD-Kreistagsfraktion Mecklenburgische Seenplatte eine unverzügliche Prüfung der Ausrufung des Katastrophenfalls.

Der AfD-Direktkandidat und Fraktionsvorsitzende der AfD-Stadtfraktion Waren (Müritz), Frank Müller, erklärt:

„Unsere Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Polizei, Rettungsdiensten und allen weiteren beteiligten Organisationen leisten seit Tagen Außergewöhnliches. Ihnen gilt unser ausdrücklicher Dank und größter Respekt. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung des Brandes, dass die Einsatzlage inzwischen außergewöhnliche Ausmaße angenommen hat. Die enorme Hitze, die Brände in den Baumkronen und die Explosionsgefahr durch Munitionsaltlasten erschweren die Löscharbeiten erheblich.“

Nach Auffassung der AfD sollte deshalb geprüft werden, ob die Voraussetzungen für die Feststellung des Katastrophenfalls inzwischen erfüllt sind.

„Beim Waldbrand im Raum Lübtheen wurde bereits im Jahr 2023 bei einer Brandfläche von rund 100 Hektar der Katastrophenfall ausgerufen. Im Müritz-Nationalpark sind inzwischen mehr als 300 Hektar betroffen. Hinzu kommen Evakuierungen, die besondere Gefährdung durch Munitionsaltlasten sowie die enorme Belastung der Einsatzkräfte. Vor diesem Hintergrund ist es aus unserer Sicht nachvollziehbar und geboten, den Katastrophenfall zumindest unverzüglich zu prüfen.“

Müller betont, dass die Ausrufung des Katastrophenfalls kein Zeichen des Scheiterns sei, sondern ein gesetzlich vorgesehenes Instrument, um in außergewöhnlichen Gefahrenlagen zusätzliche personelle, materielle und organisatorische Ressourcen schneller und effizienter einsetzen zu können.

Die AfD-Kreistagsfraktion Mecklenburgische Seenplatte dankt allen Einsatzkräften von Feuerwehr, THW, Polizei, Rettungsdiensten, Bundeswehr, Forstbehörden sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern für ihren hochengagierten Einsatz. Ihr Einsatz zum Schutz von Menschen, Natur und Eigentum verdient höchste Anerkennung.

Abschließend appelliert die AfD-Kreistagsfraktion an alle Bürgerinnen und Bürger sowie an Urlauber, die Anweisungen der Einsatzkräfte konsequent zu befolgen und insbesondere Gewässer im Einsatzgebiet vollständig für Löschhubschrauber freizuhalten.

Karlo Schmettau
Fraktionsgeschäftsführer
AfD-Kreistagsfraktion Mecklenburgische Seenplatte