Pressemitteilung
AfD-Kreistagsfraktion Mecklenburgische Seenplatte

Energie- und Gaskrise im Landkreis MSE – offenbar kein Thema mehr?

Während Bürger, Unternehmen und kommunale Einrichtungen weiterhin unter hohen Energie- und Gaspreisen leiden, scheint die Energie- und Versorgungskrise im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte politisch kaum noch eine Rolle zu spielen. Aus Sicht der AfD-Kreistagsfraktion ist diese Entwicklung nicht nachvollziehbar.

Trotz anhaltender finanzieller Belastungen für private Haushalte, steigender Nebenkosten sowie erheblicher Kostenrisiken für Schulen, Kitas und soziale Einrichtungen fehlt es im Kreistag an einer sichtbaren Auseinandersetzung mit den Folgen der Energie- und Gaskrise auf Landkreisebene. Das Thema wird offenbar verdrängt, statt vorausschauend behandelt.

Viele Bürger fragen sich zu Recht, wie sich die kommenden Heizperioden entwickeln und ob der Landkreis auf mögliche Preissteigerungen oder erneute Versorgungsengpässe vorbereitet ist. Öffentliche Informationen zur aktuellen Lage, zu Kostenentwicklungen oder zu Vorsorgestrategien sind bislang kaum erkennbar.

Besonders problematisch ist, dass der Landkreis als großer Energieverbraucher selbst erheblich betroffen ist – etwa durch Verwaltungsgebäude, Schulen oder kreiseigene Einrichtungen. Ohne rechtzeitige Strategien drohen zusätzliche Belastungen für den Kreishaushalt und damit letztlich für die Bürger.

Die AfD-Kreistagsfraktion hält es für dringend notwendig, die Energie- und Gaskrise wieder auf die politische Tagesordnung zu setzen und offen zu diskutieren – sachlich, transparent und ohne ideologische Scheuklappen.

Die Energie- und Gaskrise ist kein erledigtes Thema. Sie betrifft den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte weiterhin unmittelbar.

Fraktionsgeschäftsführer

Karlo Schmettau