Pressemitteilung

AfD-Kreistagsfraktion fordert Aufarbeitung der Corona-Folgen – Fokus auf Kinder und Jugendliche

Die AfD-Kreistagsfraktion Mecklenburgische Seenplatte hat zwei Anfragen an den Landrat eingebracht, um die Corona-Zeit im Landkreis umfassend aufzuarbeiten. Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere die Situation von Kindern und Jugendlichen, die von den Maßnahmen besonders betroffen waren.

„Die schwerwiegendsten Folgen der Corona-Politik sehen wir heute bei der jungen Generation. Deshalb muss hier endlich genau hingeschaut werden“, erklärt Kreistagsmitglied Robert Schnell.


Junge Generation im Mittelpunkt der Aufarbeitung

Die Fraktion fordert eine detaillierte Auswertung der Entwicklungen seit 2020. Im Fokus stehen dabei insbesondere mögliche Defizite und Belastungen bei Kindern und Jugendlichen.

Gefragt wird unter anderem nach:

  • Veränderungen bei Sprachentwicklung, Motorik und sozialem Verhalten
  • psychischen Auffälligkeiten und gestiegenem Beratungsbedarf
  • Entwicklungen in der Jugendhilfe, etwa bei Hilfen zur Erziehung
  • Auswirkungen auf Vereinsleben, Sport und soziale Teilhabe

„Viele Kinder haben entscheidende Entwicklungsphasen unter Einschränkungen erlebt. Wir müssen wissen, welche Folgen das konkret im Landkreis hat – und wie wir gegensteuern können“, so Schnell.


Transparenz auch bei Corona-Bußgeldern notwendig

Neben den sozialen Folgen fordert die Fraktion auch Aufklärung über die Ahndung von Corona-Verstößen im Landkreis.

Dabei geht es um:

  • Anzahl der Verfahren
  • Höhe der verhängten und eingezogenen Bußgelder
  • noch offene Verfahren

Zudem wird die Frage gestellt, ob eine Amnestie für noch nicht vollstreckte Bußgelder geprüft wurde oder in Betracht kommt.


Lehren für zukünftige Krisen ziehen

Nach Auffassung der AfD-Fraktion darf die Aufarbeitung nicht bei der reinen Datenerhebung stehen bleiben.

„Wir brauchen klare Konsequenzen aus der Corona-Zeit. Gerade beim Schutz von Kindern und Jugendlichen dürfen sich solche Entwicklungen nicht wiederholen“, betont Schnell.